
Warum wir unsere Badezimmerheizgeräte einer strengen Prüfung unterziehen
Wir produzieren Infrarotheizgeräte für ein einfaches Ziel: Damit sie weiterhin funktionieren, auch wenn das Badezimmer zu einem Dampfbad wird. Die einzige Möglichkeit, das zu erreichen, ist, jedes Gerät vor dem Verlassen unserer Fabrik einer intensiven Hitze- und Feuchtigkeitsprüfung zu unterziehen.
Leistung, Spannung und Größe – optimal abgestimmt
Wir packen viel Wärme in einen kleinen Raum. Unsere Heizgeräte arbeiten in der Regel mit einer Leistung von 2500 W bis 3000 W und werden mit 230 V oder 400 V versorgt. Diese Kombination ist nicht zufällig gewählt – sie sorgt für eine schnelle, direkte Wärmeabstrahlung, während die Länge des Geräts meist bei etwa 300 mm liegt.
Diese kompakte, hochleistungsstarke Konstruktion eignet sich hervorragend für enge Räume. Gleichzeitig stellt sie jedoch hohe Anforderungen an den Filament sowie die Endkappen. Wenn die Stromversorgung unstabil ist, kann das den Filament schaden. Deshalb unterziehen wir die Geräte während der Erprobungsphase einer kontrollierten Belastung bei konstanter Feuchtigkeit. So können schwache Stellen bereits früh erkannt werden – und das Gerät fällt dann in Ihrem Kundenbad aus.
Die Bauweise: Halogen, Quarz und R7s-Anschlüsse
Im Inneren befindet sich ein Halogen-Infrarotelement, das in einem Quarztube untergebracht ist. Die Halogenchemie hilft dabei, den Filament stabil zu halten, indem sie das verdampfte Material wieder ablagert. Dadurch wird das Schwarzwerden des Filaments verhindert und die Lebensdauer des Geräts erhöht. Der Quarztubus kann hohe Temperaturen aushalten und auch starke Schwankungen durch häufiges Ein- und Ausschalten problemlos verkraften.
Für die Installation verwenden wir R7s-Anschlüsse. Sie gewährleisten einen festen Kontakt, können hohe Ströme verarbeiten und ermöglichen außerdem einen einfachen Austausch des Geräts. Die Endkappen sowie die inneren Verbundteile sind so konzipiert, dass sie thermische Ausdehnungen bewältigen können. Im Badezimmer ist jedoch Feuchtigkeit der eigentliche Feind. Wir verschließen alle Verbindungen sorgfältig und unterziehen das gesamte Gerät anschließend einer langen Belastung durch Hitze und Feuchtigkeit, um sicherzustellen, dass die Verbindungen halten.
Wie es im echten Badezimmer aussieht
Badezimmer sind extrem anspruchsvolle Umgebungen: Es bildet sich Dampf, es gibt Salze und Mineralien, und die Temperatur schwankt ständig. Unsere Prüfverfahren simulieren diese extremen Bedingungen – nur noch schneller. Wir steuern Hitze und Feuchtigkeit, bis Schwachstellen auftauchen – egal ob es sich um die Verbindungen, die Anschlüsse oder die Tube selbst handelt.
Für Sie bedeutet das weniger Wartungsaufwand und weniger Stillstandzeiten. Das Gerät spendet gezielte Infrarotwärme genau dort, wo sie benötigt wird – und passt außerdem in enge Räume. Der Trade-off? Hohe Leistung bedeutet zwar schnelle, direkte Wärmeabstrahlung, doch es sind auch eine geeignete Verkabelung sowie eine gute Belüftung erforderlich. Bei falscher Anpassung der Schaltkreise kann das Gerät zu heiß werden.
Wir testen unsere Geräte nicht, um zu prahlen – sondern damit sie weiterhin ihre Funktion erfüllen können, auch in den härtesten Bedingungen eines Badezimmers.